Wie viel Mensch verträgt ein See?
Südtiroler Seen sind beliebte Erholungsorte – doch wie viel Mensch verträgt ein See? Eine Recherche über Naturschutz, Tourismus und ökologische Grenzen.
Rekord gebrochen, Vertrauen verspielt: Warum Klimafinanzierung mehr als Geld ist
Mehr Geld als je zuvor fließt in die Klimafinanzierung, und trotzdem sind die Verhandlungen so hitzig wie eh und je. Was zählt als Klimafinanzierung, wer profitiert wirklich davon, und warum reichen Rekordzahlen allein nicht aus, um Vertrauen zu schaffen?
Paradies für Investor*innen, Katastrophe für die Natur? Worum es bei Albaniens „Flamingo-Revolution“ geht
In Albanien sorgt ein Luxusresort für Aufruhr: Es soll auf einem geschützten Küstengebiet entstehen, das Heimat von Flamingos und Meeresschildkröten ist. Tausende gehen auf die Straße. Was als lokaler Umweltprotest begann, ist längst zu einer nationalen Debatte über Naturschutz, Transparenz und Gerechtigkeit geworden.
„Kein Mensch kann das Klima der Zukunft vorhersagen“
Ein neuer Fachartikel besagt, dass das pessimistischste Szenario, eine Erwärmung des Planeten von 4,8 Grad bis Ende dieses Jahrhunderts wohl nicht eintreten wird. Unsere Autorin Lena Eith hat bei dem Umweltmeteorologen Dirk Schindler nachgefragt.
Wer hat Angst vorm Klimawandel? Zwischen Ohnmacht, Engagement und Hoffnung
Klimaangst wird von Menschen auf der ganzen Welt berichtet. Aber ist das nur schlecht? Oder wirkt die Sorge um unseren Planeten aktivierend?
Berlin autofrei? Das möchte die Initiative hinter dem Verkehrsentscheid
Noch bis zum 8. Mai haben die Ehrenamtlichen, die sich in der Initiative Berlin autofrei engagieren, Zeit, rund 240.000 Unterschriften zu sammeln, um den Verkehrsentscheid zur Abstimmung zu bringen. Worum es in dem Verkehrsentscheid geht und worauf es in den letzten Tagen ankommt, hat uns Marie Wagner, Sprecherin der Initiative Berlin autofrei, in einem Interview erzählt.
Von wegen Jobkiller! Wie Klimaschutz zum Jobmotor wird
Ist Klimaschutz wirklich ein Jobkiller? Warum der grüne Wandel mehr Jobs schafft, als er zerstört – und wer besonders profitiert.
„Die Überwinterung in der Antarktis ist mein erster richtiger Job.“
Die Antarktis ist der kälteste Ort der Welt. Während des achtmonatigen Winters bleiben auf einer deutschen Forschungsstation Wissenschaftler:innen für Langzeitmessungen dort. Eine von ihnen ist die Meteorologin Gina Schulz, die gerade erst letztes Jahr ihr Masterstudium abgeschlossen hat. Warum entscheidet man sich für so einen extremen ersten Job?
Von Protest bis zur Umsetzung: Tunesien im Wandel
Unsere Gastautorin Mariem Madhi aus Tunesien berichtet, warum besonders Frauen- und Jugendorganisationen die Klimapolitik ins Rollen brachten, und warum das auch einige Nachteile mit sich bringt.
Die 2-Grad-Falle: Warum wir Klimapolitik falsch framen
Das sogenannte 2-Grad-Ziel vermittelt Sicherheit, wo eigentlich Alarm geboten wäre. Statt eines erstrebenswerten Ziels markiert es eine rote Linie, deren Überschreiten gravierende und teils irreversible Folgen auslöst.