Die Perseiden machen den Nachthimmel zum Spektakel. Doch Lichtverschmutzung bedroht natürliche Dunkelheit – mit Folgen für Astronomie, Tiere und Pflanzen.
Ein neuer Fachartikel besagt, dass das pessimistischste Szenario, eine Erwärmung des Planeten von 4,8 Grad bis Ende dieses Jahrhunderts wohl nicht eintreten wird. Unsere Autorin Lena Eith hat bei dem Umweltmeteorologen Dirk Schindler nachgefragt.
Die Antarktis ist der kälteste Ort der Welt. Während des achtmonatigen Winters bleiben auf einer deutschen Forschungsstation Wissenschaftler:innen für Langzeitmessungen dort. Eine von ihnen ist die Meteorologin Gina Schulz, die gerade erst letztes Jahr ihr Masterstudium abgeschlossen hat. Warum entscheidet man sich für so einen extremen ersten Job?
Das sogenannte 2-Grad-Ziel vermittelt Sicherheit, wo eigentlich Alarm geboten wäre. Statt eines erstrebenswerten Ziels markiert es eine rote Linie, deren Überschreiten gravierende und teils irreversible Folgen auslöst.
Wenn es in Tunesien einen Ort gibt, an dem sich Umweltwidersprüche physisch manifestieren, dann ist es Gabès. Die südöstliche Stadt, einst als „einzige Küstenoase der Welt” gefeiert, kämpft seit Jahrzehnten mit extremer industrieller Verschmutzung.
Unsere Gastautorin Mariem Madhi aus Tunesien berichtet über Klimaschutz in ihrem Heimatland. Sie ordnet für uns ein, welche klimapolitische Sprengkraft Müllberge haben.
Verantwortungsvolle Politik zeigt sich besonders im Städtebau. Darmstadt hat mit der Lincoln-Siedlung ein Vorzeigequartier in punkto Klimaanpassung erbaut.…
Wölfe, Eisbären, Rentiere, Füchse: Wildtiere faszinieren. Über 200 Eisbären hat Marcel dabei schon in freier Wildbahn gesehen. Im Interview mit unserer Gastautorin Anica Schubert berichtet der Wildtierökologe von steigendenen Bärenpopulationen, Füchsen in Berlin, und dem Marketingproblem von Wissenschaftler*innen.
Die Klimakrise konfrontiert die Menschheit mit der Tatsache, dass die über Jahrhunderte fortgeschriebene Trennung von Natur und Kultur an ihre Grenzen stößt. Wollen wir unseren Planeten retten, sind große Visionen gefragt. Aber werden gigantische Geoengineering-Lösungen zu einem noch größeren Risiko?